Welpenerziehung
stubenrein
Klar, wir alle möchten unsere Welpen so schnell wie
möglich stubenrein bekommen. Keine Frage.
Aber wie genau schafft man das nun am schnellsten? Was kann man tut?
Was muss man tun? Und was sollte man auf keinen Fall machen –
welche Fehler gilt es zu vermeiden?
Der allergrößte Fehler, den wir Hundeliebhaber in
diesem
Bezug machen ist, dass der Hund nicht oft genug die
Möglichkeit
hat, sich zu entleeren – und zwar dort, wo wir es
möchten,
wo es für uns ok ist.
Das heißt, wir müssen unserem Welpen oft genug die
Möglichkeit geben, sein Geschäft an einem
„erlaubten“ Ort zu erledigen.
Um das zu schaffen, müssen wir den Hund
natürlich
ziemlich genau beobachten, denn nur so können wir feststellen,
ob
wir ihn schnell zu seinem „Ort“ bringen
müssen.
Verpassen wir es, das zu tun, ist es unsere eigene Schuld, wenn es mit
der Stubenreinheit nicht ordentlich vorangeht. Das muss man einfach so
deutlich sagen und sich selbst auch wirklich bewusst machen.
Also, ums Beobachten kommen wir nicht herum: Wird unser Welpe unruhig?
Scheint er nervös? Gibt er vielleicht Anzeichen, die sich
immer
ähneln, wenn er mal muss? Oder wissen wir aus Erfahrung, dass
er
sicherlich gleich wieder muss…
… weil er zum beim gerade geschlafen hat und aufgewacht ist.
Oder weil er gefressen hat und dazu gesoffen. Oder weil er in eine Ecke
geht. Weil er sich im Kreis dreht oder zurückzieht. Weil er
anfängt in der Wohnung rumzuschnuppern oder weil es einfach
schon
recht lange her ist, dass er sein Geschäft erledigt hat.
Es liegt dann an uns, wenn wir eins dieser Zeichen wahrnehmen, unseren
Vierbeiner schnell unter den Arm zu nehmen und ihn flink zu dem Platz
zu bringen, wo es ihm erlaubt ist sein Geschäft zu machen.
So lernt er, dass er das nicht in der Wohnung machen soll, aber auch,
dass wir uns um ihn kümmern und er ja wirklich jede
Gelegenheit
bekommt, die er braucht, sich zu erleichtern.
Und glauben Sie mir, Hunde sind in der Regel bestrebt, das eigene
„Nest“ sauber zu halten. Und durch Ihr nach
draußen
bringen wird er verstehen, dass die gesamte Wohnung oder das ganze Haus
sein „Nest“ ist und nicht nur sein Schlafplatz.
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